Kultur und Natur

Geoparks

UNESCO-Geoparks sind Regionen mit bedeutenden Fossilfundstellen, Höhlen, Bergwerken oder Felsformationen. Sie laden ein, auf den Spuren der Vergangenheit den Planeten Erde und die Bedingungen des Lebens besser zu verstehen. Als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung arbeiten sie an tragfähigen Zukunftsoptionen für die Landschaft der Region und greifen globale gesellschaftliche Herausforderungen auf, wie die Endlichkeit natürlicher (vor allem geologischer) Ressourcen und den Klimawandel.

161 UNESCO-Geoparks in 44 Staaten gibt es weltweit, sechs davon in Deutschland (Stand Juli 2020). Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie erhalten geowissenschaftliches Erbe von internationaler Bedeutung für die Zukunft. Durch Bildung, Schutz und Moderation einer zukunftsfähigen Entwicklung ihrer Region machen UNESCO-Geoparks das Erbe ihrer Landschaft für Besucherinnen und Besucher wie auch die lokale Bevölkerung zu einem Erlebnis. Sie arbeiten weltweit eng zusammen, um auch in anderen Staaten Erdgeschichte erfahrbar zu machen und die Zukunft dort nachhaltig zu gestalten.

UNESCO-Geoparks in Deutschland

Interaktive Karte der UNESCO-Geoparks in Deutschland
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UNESCO-Geoparks sind Gebiete mit geologischen Stätten und Landschaften von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Diesen Wert machen die UNESCO-Geoparks durch ein ganzheitliches Konzept von Bildung, Schutz und nachhaltiger Entwicklung erlebbar, für Bewohner wie für Besucher.
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Geoparks weltweit

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Derzeit gibt es 161 UNESCO-Geoparks in 44 Ländern – und das Netzwerk wächst weiter. Jährlich kommen neue Anträge um die Auszeichnung als UNESCO-Geopark hinzu.
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