UNESCO-Projektschule Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau

Schule im Dialog – erleben, erlernen, umsetzen

Bereits 1976 wurde die erweiterte Oberschule „Käthe Kollwitz“ in Zwickau als zweite Bildungsinstitution der ehemaligen DDR in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen. Dies bedeutete eine besondere Ehrung und zugleich Auszeichnung des interkulturellen Lernens und der Demokratiebildung an dieser Schule. Die Schule versteht ihre Arbeit zu UNESCO-Themen als fortlaufenden Prozess und stetigen Auftrag. 

Illustration UNESCO-Projektschulen

Fakten

  • Aufnahmejahr: 1976
  • Status: Anerkannt
  • Bundesland: Sachsen
  • Schulform: Gymnasium
  • Webseite: www.kkg-zwickau.de

UNESCO-Arbeit des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums

Die Arbeit zu UNESCO-Themen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums (KKG) ist in den Schulprogrammbereichen „vitae discimus – Für das Leben lernen wir“, „Schule im Dialog“ und „Lebensraum Schule“ eingebunden. Zu den wesentlichen UNESCO-Aktivitäten zählen alljährliche Aktionstage und sozialpolitische, interkulturelle sowie nachhaltige Projekte.

Menschenrechts-und Demokratiebildung

Demokratie muss in der Schule erfahrbar sein, damit sie im Unterricht authentisch vermittelt werden kann. Daher werden den Schülerinnen und Schülern viele Gelegenheiten der aktiven Mitgestaltung ermöglicht, beispielsweise durch den Schülerrat oder die Schülerzeitung „Käthe“. Der Schülerschaft ist es zudem ein wichtiges Anliegen, benachteiligte Menschen zu unterstützen. Deswegen werden regelmäßig Sponsorenläufe durchgeführt und das Geld wohltätigen Zwecken gespendet.

Internationale Vernetzung und interkulturelles Lernen

Das interkulturelle Lernen nimmt einen besonderen Stellenwert im Schulleben des KKGs ein. Passend hierzu hat die Schule diverse Kontakte in unterschiedliche Regionen inner- und außerhalb Europas aufgebaut. Beispielsweise bestehen Partnerschaften in die USA und nach China. Zusätzlich werden Sprachreisen angeboten, beispielsweise nach Großbritannien, Frankreich, Italien und Russland. Die Motive des Austausches und der interkulturellen Werte sind ebenfalls Bestanteile des alljährlichen Schulfests, „Farben unserer Schule“ oder des Profilfachs „Europa in Vielfalt geeint“.

„Wir haben verstanden, dass ‚UNESCO-Projektschule‘ nicht nur ein Titel ist, den man verliehen bekommt! Wir sind uns bewusst: Es ist eine Aufgabe für die Gegenwart und die Zukunft. Und dies bedeutet den Weg vom Lippenbekenntnis zur Tat zu gehen!“

Laura Krinowski, Jahrgangsstufe 11 (Rede zur Festveranstaltung „40 Jahre UNESCO-Projektschule“, 08.06.2017)

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